Deutscher IFI Social Media Meister: Die Frauen des 1. FC Nürnberg sind es 2026 zum ersten Mal, die Männer des FC Bayern München bereits zum vierten Mal. Nach den Titeln 2018, 2020 und 2025 belegen die Bayern in diesem Jahr wieder Rang eins in der IFI Social Media Liga. Mit dem Sieg des 1. FC Nürnberg in der IFI Social Media Liga gibt es dagegen eine doppelte Premiere zu feiern: Erstmals gewinnt der „Club“, erstmals holen Aufsteigerinnen den Titel. In der anhand verschiedener wissenschaftlicher Auswertungen und Kennzahlen erstellten Tabelle aller 18 Bundesligisten verwiesen die Münchner den VfB Stuttgart und Borussia Dortmund auf die Plätze zwei und drei. In der Rangliste der Google Pixel Frauen-Bundesliga mit 14 Teams folgen auf den FCN als Zweite 1899 Hoffenheim und als Dritte die Titelverteidigerinnen von Eintracht Frankfurt.

Ein Forschungsteam um Dr. Benjamin Birzer aus dem Fachbereich Digitalisierung des IFI analysierte die Auftritte der Bundesligisten in den sozialen Netzwerken Facebook (M/F), Instagram (M/F), TikTok (M) und YouTube (M). Bewertet wurden die Social Media Aktivitäten der Bundesligisten anhand verschiedener Kriterien, darunter Wachstum, Interaktionsraten, Anzahl der Posts und Reichweiten. Für alle Kriterien wurden über die gesamte Saison Punkte vergeben und per Formel der Social Media Index errechnet.

Dr. Birzer zu Frauen-Meister 1.FC Nürnberg: „Die Frauenmannschaft des 1.FC Nürnberg hat es geschafft, den Aufstieg in die Bundesliga auch auf die Social Media Kanäle zu überführen. Sowohl bei Facebook als auch bei Instagram waren die „Club“-Frauen top. Dies spiegelt sich vor allem beim Follower-Wachstum und in der Interaktionsrate wider. Der FCN produzierte viel Bewegtbild, etwa Reels auf Instagram. Dies ermöglichte den Fans ungewöhnliche Einblicke und der „Club“ konnte auf diese Weise sehr gut Emotionen teilen.“

Dr. Birzer zu Titelverteidiger FC Bayern München bei den Männern: „Die Bayern schaffen es am besten, die Emotionen auf dem Platz in die digitale Welt zu überführen. Dieser Transport holt die Fans sehr gut ab. So konnten die Bayern ein hohes Follower-Wachstum auf TikTok und YouTube verzeichnen, obwohl die Follower-Zahl zu Beginn der Saison schon sehr hoch war. Zudem weisen die Accounts der Bayern eine hohe Multimedialität auf. Vor allem auf den reinen Bewegtbild-Kanälen wie TikTok und YouTube sind die Bayern der Konkurrenz einfach voraus.“