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PROF. DR. TOBIAS HAUPT WIRD LEITER DER NEUEN DFB-AKADEMIE

PROF. DR. TOBIAS HAUPT WIRD LEITER DER NEUEN DFB-AKADEMIE

IFI-DIREKTOR PROF. DR. FLORIAN KAINZ: „ES MUSS GELINGEN, GEBALLTES WISSEN IN ZUKUNFTSORIENTIERTE HANDLUNGEN ZU ÜBERSETZEN“

Prof. Dr. Tobias Haupt übernimmt die Führung der neuen DFB-Akademie in Frankfurt. Der bisherige stellvertretende Direktor des Internationalen Fußball Instituts (IFI) steuert ab Oktober 2018 die nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfähigkeit des deutschen Fußballs. IFI-Direktor Prof. Dr. Florian Kainz erkennt in der Personalentscheidung des DFB, welch große Bedeutung der Akademie zugemessen wird und erwartet sich von dieser eine klare Entwicklung über eine reine Wissenszentrale hinaus.

Seit Jahren agiert das IFI bereits als wissenschaftlicher Partner des DFB. Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll durch die Personalentscheidung nun noch weiter intensiviert werden. IFI-Direktor Prof. Dr. Florian Kainz: „Die geplante DFB-Akademie wird eine herausragende Institution im deutschen Fußball werden. Aktuell stehen große Herausforderung an, um den deutschen Fußball weiterhin an der Weltspitze halten zu können. Es ist entscheidend, dass die handelnden Akteure – insbesondere nach der enttäuschend verlaufenden Weltmeisterschaft – Fehlentwicklungen erkannt, aufgegriffen und begonnen haben, diese nachhaltig zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang ist es ein logischer und begrüßenswerter Schritt, sich externe Expertise an Bord zu holen. Der DFB übergibt die Leitung an einen Vordenker im Profifußball, der bestens geeignet ist, erfolgreiche Zeiten anzusteuern. Tobias Haupt wird die auf ihn wartenden Aufgaben aufgrund seiner hohen Qualifikation und Erfahrung auf Top-Niveau konzeptionell wie managementseitig im Griff haben. Im Namen des IFI wünsche ich ihm für die spannende Herausforderung nur das Beste und freue mich auf die weitere, von nun an noch enger verzahnte Zusammenarbeit mit dem DFB und der DFB-Akademie.“

 

Beim IFI leitete Prof. Dr. Tobias Haupt seit 2014 den Fachbereich Digitalisierung im Sport, beriet in dieser Funktion professionelle Fußballvereine aus der 1. Bundesliga, Verbände, Spitzensportler und sportaffine Unternehmen. Der promovierte Betriebswirt und Sportmanager zählt zu den führenden deutschen Digitalisierungsexperten im Sport. Zusätzlich fungierte der 34-Jährige an der Partner-Hochschule des IFIs, der Hochschule für angewandtes Management (HAM) als Dekan der Fakultät Sportmanagement.

„Mit der Besetzung dieser zentralen Position legen wir die Grundlage für die weitere Entwicklung der DFB-Akademie. Tobias Haupt wird uns helfen, das viele bereits vorhandene Wissen im DFB noch effektiver in die Ausbildung einzubringen und innovative Wege zu gehen, daneben auch neue Ansätze zu vermitteln. Seine Expertise in den Bereichen Sportmanagement und Digitalisierung, die er im Rahmen seiner Professur und bei zahlreichen internationalen Projekten nachgewiesen hat, passen ideal zu unseren Bedürfnissen“, sagt Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie.

Die Aufgabenschwerpunkte des Leiters der DFB-Akademie sind im Bereich „Entwicklung und Innovation“ und in der Qualifizierung von Trainern und Experten angesiedelt. Neben dem konzeptionellen Aufbau und der Optimierung praxisorientierter Lernmodule wird er verschiedene Digitalisierungsprojekte – wie etwa den Aufbau einer Wissensplattform für Trainer und Experten – koordinieren und nationale sowie internationale Kooperationen etablieren. In Zusammenarbeit mit den Direktionen und Abteilungen des DFB wird Prof. Dr. Tobias Haupt strategische und operative Ziele rund um die Akademie verfolgen.

„Es ist eine große Ehre und tolle Herausforderung, zukünftig als Leiter der DFB-Akademie fungieren zu dürfen und deren Entwicklung zu gestalten. Das gesamte Projekt habe ich bisher sehr interessiert verfolgt. Umso mehr freue ich mich, ab Oktober das Team und die gesamten Inhalte noch detaillierter kennenzulernen“, sagt Prof. Dr. Tobias Haupt.

In der Verstärkung an der Spitze der DFB-Akademie sieht Prof. Dr. Florian Kainz zugleich eine Verpflichtung in deren Ausrichtung: „Die zentrale Aufgabenstellung und der letztlich entscheidende Erfolgsfaktor wird sein, aus einer Wissenszentrale ein Kompetenzzentrum zu machen, aus dem heraus es gelingen muss, entscheidende Impulse zu geben und geballtes Wissen in zukunftsorientierte Handlungen zu übersetzen. Es kann nicht nur darum gehen, Wissen abzusaugen und vorzuhalten, sondern vielmehr darum, dieses Wissen greifbar und anwendbar zu machen.“