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Höher, schneller und weiter

Höher, schneller und weiter

Was lässt sich mit der Leistungsdiagnostik überprüfen? Und wie führe ich diese auch im Amateurfußball durch, um zu den gewünschten Ergebnissen zu gelangen? Diesem spannenden Thema widmen sich Fußballtraining-Ausgabe, der Trainerzeitschrift des Deutschen Fußball-Bundes.

Die Leistungsdiagnostik erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Längst sind wir es gewohnt, vor der Saison und in der Winterpause Bilder von Profispielern bei der Blutabnahme oder mit GPS-Westen zu sehen. Die Aufgabe der Leistungsdiagnostik ist es, den aktuellen Leistungsstand eines Fußballers zu erfassen. In Individualsportarten, wie beispielsweise der Leichtathletik, ist die

Leistung durch die gemessene Zeit recht einfach zu quantifizieren. Im Fußball ist das wegen der Interaktion mit den Mit- und Gegenspielern schwieriger. Sie setzt sich aus mehreren Faktoren wie der Technik, Taktik, Kondition und der Persönlichkeit zusammen. In der Praxis werden meist lediglich Tests zur Ermittlung der konditionellen Leistungsfaktoren durchgeführt, weil die Technik und Taktik meist nur subjektiv zu ermitteln sind und zudem sehr zeitintensiv ist. Bei der Erstellung eines Persönlichkeitsprofils würden Sportpsychologen oder Psychotherapeuten benötigt. Eine umfassende Diagnostik wäre demnach zusätzlich auch sehr kostenintensiv.

Um die konditionelle Leistung zu messen, müssen wir zunächst definieren, was denn eigentlich die Kondition ist. Denn anders als im allgemeinen Sprachgebrauch ist die Kondition nicht mit Ausdauer gleichzusetzen, sondern beinhaltet zudem die Faktoren Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit. Das Anforderungsprofil eines Fußballers ist komplex: Zum einen viele Sprints mit und ohne Richtungswechsel und Sprünge – alles mit unterschiedlich langen Pausen. Die Spieler benötigen demnach sowohl eine hohe Reaktions- und Antrittsschnelligkeit sowie eine hohe Grundschnelligkeit, um taktische Vorgaben optimal umsetzen zu können. Zudem müssen sie eine hohe Agility – die Fähigkeit, schnelle Richtungswechsel durchzuführen – und Sprungkraft aufweisen. Darüber hinaus benötigen sie eine hohe Ermüdungswiderstandsfähigkeit, um der Belastung über die gesamte Spieldauer standzuhalten und sich in den relativ kurzen Pausen schnellstmöglich zu erholen. All diese Komponenten können mit verschiedenen Testverfahren diagnostiziert und evaluiert werden. Hinzu kommen Schüsse, Pässe, Zweikampfsituationen usw. – die Ausprägungen der einzelnen Komponenten sind stark von der Position abhängig. Die Anforderungen an den Innenverteidiger sind beispielsweise andere als die an den Mittelstürmer.

 

Den vollständigen Bericht lesen Sie in der Zeitschrift, die Sie hier bestellen können: https://fussballtraining.com/fussballtraining/aktuelle-ausgabe/