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AUSVERKAUFTER FUSSBALL-GIPFEL IN WIEN

AUSVERKAUFTER FUSSBALL-GIPFEL IN WIEN

In der modernisierten Heimstätte der Austria Wien diskutierten Entscheidungsträger und Experten über aktuelle Entwicklungen im Fußball. Dabei regte IFI-Direktor Florian Kainz mit seinem Impulsreferat zum Thema „Smart Stadium“ Diskussionen an.

 

Alle Stühle besetzt, alle Ausstellerflächen gebucht: Der FUSSBALL KONGRESS in Österreich, bei dem das IFI als wissenschaftlicher Partner agierte, war erstmals ausverkauft und ein voller Erfolg. 150 Entscheidungsträger und Experten aus dem Fußball und dem Sport Business diskutierten in der neuen, hochmodernen Generali-Arena in Wien unter anderem über die Entwicklung der europäischen Ligen, Rechtevergaben, digitale Stadien und Storytelling im professionellen Fußball.

IFI-Direktor Prof. Dr. Florian Kainz hielt ein spannendes Impulsreferat zum Thema „Smart Stadium: Best Practice Beispiele und Fanperspektiven – eine empirische Analyse“.

Kainz: „Wir gehen einen Schritt weiter, als nur über die digitale Arena zu sprechen. Der Einsatz von Smart Stadium Technologien trägt dazu bei, das Fanerlebnis zu steigern, neue Vermarktungsplattformen zu erschließen, die Stadionsicherheit zu erhöhen und Nachhaltigkeitsaspekte zu optimieren.“

Den Blick auf den Fußball im Wandel legte Christian Ebenbauer, Vorstand der österreichischen Fußball-Bundesliga. Er mahnte: „Man muss die Leute animieren, Fußball auch in Zukunft zu konsumieren. Wir dürfen uns dabei nicht nur auf das Ursprungsklientel beschränken.“

Auf großes Interesse stießen auch die aktuellen Fakten, die Stefan Ludwig, Partner und Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte, zu Kongressbeginn präsentierte.

Ludwig machte klar: „Fußball ist ein Milliardengeschäft mit wachsender Dominanz der Big 5 Ligen – England, Spanien, Deutschland, Italien und Frankreich.“ Allein die Top 20 Klubs erwirtschafteten dabei rund 50 Prozent des Umsatzes der Big 5 Ligen.“ Ein entscheidender Umsatztreiber seien dabei die Erlöse aus Medienrechten.

Vor zehn Jahren wurde die Plattform der FUSSBALL KONGRESSE als Treffpunkt für Entscheider, Experten und Unternehmen aus dem Fußball und Sport Business gegründet. Und ist mittlerweile eine „sehr gute und wichtige Plattform, die sich etabliert hat und stark nachgefragt wird“, zog Initiator Anton Pichler nach der Jubiläumsveranstaltung ein äußerst positives Fazit. Auch weil mit „Spiegel“-Redakteur Christoph Winterbach erstmalig in Österreich ein Journalist über die Enthüllungen und Folgen der Football Leaks sprach.