Social Media Liga 17/18 Dezember

Social Media Liga: Eintracht Frankfurt ist Social-Media-Wintermeister

 

Die Social Media Liga: Eintracht Frankfurt ist Social-Media-Wintermeister / Bayern München in Lauerstellung

Eintracht Frankfurt ist auf einem guten Weg, den Social-Media-Meister-Titel aus der vergangenen Saison zu verteidigen. In der Hinrundentabelle der Social Media Liga, die auch während der Bundesliga-Saison 2017/18 monatlich vom Ismaninger Internationalen Fußball Institut veröffentlicht wird, stehen die Hessen erneut auf Platz eins. Für das Ranking werden die offiziellen Facebook-Accounts der 18 Erstligisten unabhängig und mit dem wissenschaftlich fundierten Social Media Index bewertet.

Vergangene Saison lieferten sich Eintracht Frankfurt und Bayern München ein spannendes Duell um den Social-Media-Meister-Titel, das die Eintracht knapp für sich entscheiden konnte. Und auch in der aktuellen Saison platzieren sich die Hessen zum Abschluss der Hinrundentabelle erneut vor den Münchnern – und dürfen sich mit einem Gesamtwert von 13.05 Punkten über die Social-Media-Wintermeister-Titel freuen.

Diesen sicherte sich Frankfurt mit einer erneut starken Performance im Monat Dezember (3,45 Punkte). Prof. Dr. Tobias Haupt, Fachbereichsleiter Digitalisierung im Sport des Internationalen Fußball Instituts: „Während der gesamten Hinrunde gelang es der Eintracht, durch ihre hohe Multimedialität in den Posts punkten. Regelmäßige Live-Videos und weitere Highlights sorgten hier regelmäßig für die Höchstpunktzahl. Auch in den Kategorien Aktivierung und Sponsoreneinbindung konnte die Eintracht kontinuierlich Bestwerte erzielen – zuletzt durch den eigenen Adventskalender, der geschickt Sponsoren miteinband und die Fans durch Aufforderungen und Gewinnspiele aktivierte.“

Bayern München findet sich mit einem Gesamtwert von 12,70 Punkten auf Platz zwei wieder. Haupt: „Ebenso wie die Frankfurter weisen die Münchner herausragende Werte im Bereich der Multimedialität und Aktivierung auf. Jedoch bespielte der FC Bayern seine Fans in der Hinrunde mit teilweise über zehn Posts pro Tag. Dieses Vorgehen kann zu einer Reizüberflutung auf Seiten der Fans führen und verhindert eine noch bessere Platzierung.“

Der Hamburger SV, der die vergangene Saison lediglich auf dem 15. Platz beendete, fällt in dieser Saison deutlich positiver auf und rangiert in der Hinrundentabelle mit einem Gesamtwert von 11,75 Punkten auf Platz sechs. Haupt: „Entscheidend hierfür waren zum einen die nahezu ideale Häufigkeit, in welcher der HSV seine Fans mit Posts bespielte. Zum anderen konnte sich der HSV auch in den Bereichen Aktivierung, Multimedialität und Interaktion verbessern.“

 

 

Das Ismaninger Internationale Fußball Institut veröffentlicht während der Bundesliga-Saison 2017/18 immer monatlich die deutsche Social Media Liga. Dabei werden die offiziellen Facebook-Accounts der 18 Erstligisten wissenschaftlich fundiert über ein ganzes Jahr hinweg bewertet. Die Grundlage der Bewertung bildet der unabhängige Social-Media-Index (SMI), der auf dem von Haupt entwickelten „SCHIEMA-Modell des Social Media Marketings“ basiert und den Gesamterfolg einer Facebook-Seite widerspiegelt. Haupt: „Je höher der Index, desto besser funktioniert die Fanpage des Vereins.“ Dieser ergibt sich dabei keinesfalls nur aufgrund der jeweiligen Like-Zahl. „Das greift zu kurz. In die Berechnung des SMI werden deshalb auch die Faktoren Sponsoreneinbindung, Crossmedialität, Posthäufigkeit, Interaktionsrate, sportlicher Erfolg, Multimedialität, Aktivierungsquote, Innovation und Wachstumsrate miteinbezogen.“

Der maximal zu erreichende SMI-Wert beträgt monatlich 5,0.